Vorsorge ist und bleibt das A und O

Die Rechtsschutzversicherung wird im Allgemeinen als weniger wichtig angesehen. Kfz-, Haftpflicht-, Unfall-, Hausratversicherungen oder Renten-Vorsorge sind dagegen eher die Regel. Doch der Mensch kann noch so friedfertig veranlagt sein – früher oder später kann es bei jedem zu rechtlichen Problemen oder Streitigkeiten kommen. Man könnte behaupten: In der Regel entscheidet jeder selbst, ob er sich streiten möchte oder nicht. Es gibt jedoch immer wieder Fälle, bei denen Ihnen ein Rechtsstreit quasi aufgezwungen wird. Gegen eine ungerechtfertigte Klage Dritter möchte man sich schließlich zur Wehr setzen, denn unberechtigte Forderungen will niemand begleichen. Vergegenwärtigt man sich mögliche Kosten eines Rechtsstreits, dann ertönt schnell der Ruf nach einer guten Rechtsschutzversicherung. Doch muss diese vorsorglich abgeschlossen werden. Es darf noch kein Streit, kein Gerichtsverfahren und keine Klage in Sicht sein.

Mögliche Streitigkeiten

Beispielsweise kann es nach einer Abmahnung zur Kündigung durch Ihren Arbeitgeber kommen. Oder Ihnen wird der Führerschein abgenommen und Sie müssen in ein Widerspruchsverfahren treten. Auch ganz alltägliche Dinge wie eine überhöhte Nebenkosten-Abrechnung oder eine Erbstreitigkeit sind im Umfang einer guten Rechtsschutzversicherung einbegriffen.

Das finanzielle Risiko

Der Gang zum Gericht beschert Ihnen bei einem Streitwert von beispielsweise 5.000 Euro ca. 2.180 Euro Gerichtskosten. Ja – es ist teuer, Recht zu bekommen. Je höher der Streitwert und je wahrscheinlicher der unvermeidbare Gang vor Gericht, desto höher wird Ihr finanzielles Risiko. Ist Ihr Gegner zudem äußerst finanzstark und leistet sich die besten Anwälte, so haben Sie ohne entsprechenden Versicherungsschutz fast schon verloren. Eine guter Rechtsschutz lässt Rechtsanwälte darauf bauen, dass sie gutes Geld für ihre erbrachten Leistungen erhalten werden. Das steigert natürlich ihre Motivation gut zu arbeiten und den Prozess möglichst für Sie zu gewinnen.